Das bin ich

Ich heiße Annika, ich bin 1985 geboren, verheiratet und chronisch krank.

Ich habe seit 2005 Morbus Crohn, die Diagnose erhielt ich allerdings erst nach einer langen Leidenszeit im Jahr 2012. Danach hab ich die üblichen Therapien durchlaufen. Budenofalk, Prednisolon, Azathioprin, Sulfasalazin und Arcoxia. Letztendlich habe ich mich dann im Januar 2013 zu einer Stomaanlage entschieden. Seitdem bin ich in Remission und habe bis November letzten Jahres noch Azathioprin und Sulfasalazin, sowie Arcoxia bei Bedarf eingenommen. Zurzeit bin ich medikamentenfrei.

Die Idee für diese Seite entstand in einer Selbsthilfegruppe auf Facebook. Da es auch mir als Betroffene einer Darmerkrankung schwer fällt, über die vielfältigen Angebote rund um unsere Erkrankung auf dem Laufenden zu bleiben, habe ich mich an die Arbeit dieser Seite gemacht.

Ich richte mich an Alle, die eine Darmerkrankung haben, egal welcher Art. Und aber auch an die, die sich informieren wollen.

Ich selbst bezeichne mich nicht als Experte. Ich bin Betroffene, Patientin und Leidensgenossin.

Durch meine lange Erkrankungszeit, ist mir immer wieder bewusst geworden, wie wichtig es ist, dass ich und Ihr Euch informiert. Es ist wirklich wichtig, dass Du zu einem mündigen Patienten wirst. Und dies kannst Du nur, wenn Du Dich informierst!

Um dies zu tun, hast Du verschiedene Möglichkeiten. Es gibt Selbsthilfegruppen, Selbsthilfevereine, Arzt-Patienten-Seminare, Beratungsstellen, Online-Foren, Patientenakademien, Bücher und viele viele Seiten im Internet.

Ich arbeite daran, diese ganzen Termine zusammen zu suchen und in meinem Kalender bereit zu stellen. Auf der Seite Links & Buchtipps findest Du dann noch einige Homepages, die mir bisher über den Weg gelaufen sind, sowie Bücher, die ich als sehr hilfreich empfand.

Wichtig ist: Du bist nicht allein. Es gibt viel mehr Menschen, die das gleiche Schicksal haben wie Du. Und manchmal hilft es sich miteinander auszutauschen oder einfach auch mal ein nettes Wort von jemanden zu hören.
Vielleicht in einem Austausch in einer Selbsthilfegruppe, Online-Foren oder auf Seminaren.

Hab Mut Dich aufzumachen und mach Dich selbst zum Experten Deiner Erkrankung!