Mein Stoma auf dem Wacken 2014

Ich war vergangene Woche auf dem Wacken Open Air!

Nun wollte ich Euch mal berichten, wie ich das so angestellt habe.

Mein Mann und ich haben ein großen Zelt mit Vorzelt gekauft in dem ich sogar stehen konnte. Außerdem hatten wir einen Toiletteneimer im Vorzelt den ich auf dem Campingplatz nutzen konnte und somit nicht die Dixieklos benutzen musste (ich muss manchmal stündlich für kleine Metallerinnen). Morgens hat mein Mann mir Wasser auf einem Campingkocher erwärmt, damit ich dann auch im Zelt irrigieren konnte. Ein Thermometer diente zur Kontrolle. Zum irrigieren hab ich den Irrigationsschlauch unten zugeknotet und das Irrigationsset oben am Zelt in einer Schlaufe eingehängt. Wenn ich fertig war hab ich noch den Irrigationsschlauch oben zugeknotet und dann ging alles in einen blickdichten blauen Sack und auf dem Weg zum Brötchenholen, kam dieser dann in die zahlreichen großen Container.

Damit man den Beutel nicht unter der Kleidung sehen konnte, hab ich Bilbys von www.stoma-na-und.de getragen.

Hätte ich nicht irrigieren können, wäre das auch völlig in Ordnung gegangen. Da ich auch im Zelt stehen konnte, war ein Beutelwechsel jederzeit überall möglich! Denn auf dem Festivalgelände gab es ausreichend Toiletten, so dass man dort nie wirklich anstehen musste. Gereinigt wurden diese auch ständig!

Natürlich ist ein so großes Zelt, Campingkocher und Toilette Luxus! Aber für mich war das wirklich hilfreich, wenn auch nicht ganz nötig 😉

Mein Faxit: Wacken mit Stoma gar kein Problem!!!!